www.tourtransalp.de
2005

 

www.tourtransalp.de
2005

Startseite
1. Etappe
2. Etappe
3. Etappe
4. Etappe
5. Etappe
6. Etappe
7. Etappe

 

784 Km; 18.810 Hm; 17 Alpenpässe; 7 Etappen

Die dritte Auflage der Jeantex Transalptour fand dieses Jahr vom 26. Juni bis 2. Juli 2005 statt.

Nach dem  Startschuß für die diesjährige Jeantex Tour Transalp durch Rosi Mittermaier und Christian Neureuther  setzten sich 550 Teams mit zusammen 2200 BS (Beinstärken) am Sonntag in Oberammergau in Bewegung, um gemeinsam mehr oder weniger schnell die Berge zu erklimmen. 
Nebst Christoph und mir waren diesmal noch
Bernhard Gäßler und Robert Duffner vom S-Bike-Team Schwarzwald-Baar, Stefan Klimek und Jürgen Häußermann vom Mercedes Benz Vaneo Team mit dabei. Und die vier waren richtig schnell. Die waren so was von schnell, dass am Ende für Bernhard und Robert nebst etlichen Podestplätzen der zweite Platz in der Grand Master Wertung heraussprang. Stefan und Jürgen waren einmal Etappenzweite und am Ende belegten die beiden Platz 6 in der Gesamtwertung. Wir gratulieren.
Auch bei der dritten Auflage, die mit einer neuen Strecke und tollen Alpenpässen aufwartete,
hatten wir wieder jede Menge Spaß. Ohne Sturz, Panne und sonstigen Wehwehchen sind wir wieder über die Berge geradelt. Auf rasanten Abfahrten konnten wir unsere Steuerkünste unter Beweis stellen (Max Speed 92 km/Std) und nach langen kräfte zehrenden Anstiegen wurden wir mit traumhaften Panoramen belohnt. Nach der Zielankunft sorgten die jeweiligen Etappenorte dafür, daß die Kalorienspeicher der Rennfahrer sofort wieder gefüllt wurden. Die Pasta Party´s am Abend waren alle sehr gut  organisiert. Lediglich in Bormio besteht noch deutlicher Verbesserungsbedarf, speziell was die Verpflegung im Zielbereich betrifft. Nochmals vielen Dank an die beteiligten Gemeinden.
Das Niveau der Fahrer hat sich auch dieses Jahr wieder deutlich verbessert. Somit konnten wir unser Ziel, unter die Top 150 zu fahren, nicht ganz verwirklichen. Am Ende reichte es für Platz 208 und Platz 60 in der Masters Wertung. Der Empfang in Riva und die Siegerehrung fanden wir nicht so toll wie die Jahre zuvor in Garda.

Auch nach der Ankunft in Riva blieben wir unserem Motto treu:

Immer Vollgas, aber nur so schnell, dass uns am Abend das Weizenbier  noch schmeckt.

 

Die Transalp in Zahlen.


700.000 Kilo Gepäck lud das Taschenteam in  7 Tagen auf und ab.
  28.000 Liter Wasser und Squeezy stillten den Durst der Radler.
  20.00 Corny Riegel gab es an den Verpflegungsstationen.
   1.047 Teilnehmer traten zur letzten Etappe an.
   2.801 Wassermelonen verspeisten die Transalpradler.
      150 Personen sorgten für die Radler. (Zeitmessung, Verpflegung, Taschentransport, Marshals, Ärzte, Auf - Abbau etc)
      126 Kisten Bananen stärkten die Radler auf Ihrem Weg über die Alpen.
        42 Kisten Orangen standen an den Verpflegungsstationen bereit.
       14 Kisten Äpfel wurden verspeist.
       11 LKW Fahrer transportierten Taschen, Material und Verpflegung von Ort zu Ort.
         8 Rescue-Team Mitglieder versorgten die Radler bei größeren und kleineren Verletzungen.
        2,4 Tonnen Trockenfrüchte gaben die Streckenhelfer diese Woche an die Fahrer aus.
        1 Nachtwächter passte auf das Material im  Start/Zielbereich auf.

 

Auzug aus dem offiziellen Pressebericht der Jeantex Transalp.

Abschluss-Pressemitteilung

Grande Finale für alle Teilnehmer der Jeantex-TOUR-Transalp 2005!

Riva del Garda empfängt zum ersten Mal die Rennradteams!

Riva del Garda, 02. Juli 2005. Am Sonntag, den 26. Juni 2005 starteten 500 Zweierteams aus 20 Nationen in Oberammergau zur dritten Jeantex-TOUR-Transalp. Bereits nach einigen Wochen war die dritte Auflage der härtesten Alpenüberquerung mit dem Rennrad restlos ausverkauft. Heute, Samstag den 02. Juli, kam das große Teilnehmerfeld bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 30° Celsius nach der 70 Kilometer langen Schlussetappe der am Gardasee an.In Riva del Garda, wurden sie von zahlreichen Zuschauern, mitgereisten Freunden und Lebenspartnern mit frenetischem Jubel und herzlichen Umarmungen empfangen.
Mit einer neuen Streckenführung und fünf neuen Etappenorten war die dritte Auflage der härtesten Alpenüberquerung mit dem Rennrad wieder eine neue Herausforderung. Sieben lange und harte Bergetappen über die schönsten, aber auch schwersten Pässe der Alpen liegen hinter den Rennradfahrerinnen und -fahrern. 785 Kilometer, 18.810 Höhenmeter und 17 Pässe waren in einer Woche zu bewältigen. Neben der Herausforderung dieser anspruchsvollen Strecke galt es auch, mit Hitze, Platz- und Schneeregen, Tunnelpassagen und einigen Schlaglöchern fertig zu werden.
Gezeichnet von den Anstrengungen, aber auch überglücklich über das erreichte Ziel, zeigten sich die Teilnehmer zufrieden
mit der Veranstaltung, der landschaftlichen Vielfalt und der Organisation. Jede Etappe hatte ihre besonderen Reize und forderte von den Teilnehmern volle Konzentration. Die erste Etappe zum einrollen, ging über eine Länge 109,43 km vom bayerischen Oberammergau zunächst recht flach und dann über das 1.894 m hohe Hahntennjoch nach Imst in Österreich. Von hier aus ging es auf der längsten Etappe mit 146,73 km über den Arlberg (1.793m) und über die Silvretta-Hochalpenstraße auf die Bielerhöhe (2.037m) und weiter in den bekannten Skiort Ischgl.
Am dritten Tag fuhr der Tross 101,54 km weiter ins Engadin nach Scuol und betrat zum ersten Mal Schweizer Boden bei einer Jeantex-Tour-Transalp. Von Scuol im Unterengadin ging es dann weiter ins Oberengadin nach Pontresina gleich neben dem mondänen Skiort St. Moritz. Auf dieser Königsetappe mussten die Rennradfahrer den Flüela- (2.383m) und den Albulapass (2.312m) und insgesamt 3.613 Höhenmeter überwinden. Zum ersten Mal kam zu den anstrengenden Anstiegen über die Alpenpässe auch Regen und Kälte als Hindernis dazu. Wolldecken und heiße Getränken wärmten die Teilnehmer aber schnell wieder auf. Am fünften Tag von Pontresina über die italienische Grenze bis nach Bormio wartete das „Dach der Tour“ auf die 1.000 Rennradfahrer. Schier endlos schien der Weg über die 48 Kehren auf das Stilfserjoch (3.161 hm), das sich wie eine Wand vor den Teams aufbaute. Hier erinnerte sich so mancher an den Einbruch des Radprofis Ivan Basso beim diesjährigen Giro d`Italia und hoffte sicherlich auf eine ähnlich schnelle Regeneration für die letzten zwei Etappen. Die sechste Etappe von dem WM-Skiort Bormio nach Madonna di Campiglio war gezeichnet von Regen und Kälte.
Für viele Teams war die Strecke über den technisch anspruchsvollen Passo Gavia (2.652m) und den Passo Tonale (1.852m), bedingt durch die schwierigen Wetterbedingungen, die wahre Königsetappe. Die siebte und letzte Etappe von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda war mit 70,69 km die kürzeste Strecke der diesjährigen Jeantex-Tour-Transalp. Nur noch 1.418 hm galt es am letzten Tag zu überwinden, was nach den anstrengenden Bergetappen der letzten Woche für die erfahrenen Teilnehmer wie eine Erholung klang. Dennoch hatten es der Passo Danone (1.281 m) und der Passo Durone (1.010 m) mit ihren kurzen steilen Anstiegen auf schmaler Straße noch einmal in sich, bevor es über den letzten ganz flachen Berg nur noch bergab zum Gardasee ging. Die Anfeuerungen der Zuschauer und der Blick auf den Gardasee ließ die Teams einen großen Teil der Erschöpfung schnell vergessen und so fuhren alle Finisher triumphierend in Riva del Garda ein. Auch wer nicht zu den Jeantex-TOUR-Transalp Platzierten auf dem Treppchen gehört und nicht auf einen Teil des 20.000 € Gesamtpreisgeldes hoffen kann, gehört bei diesem einzigartigen Etappen-Marathon über die Alpen dennoch zu den Siegern. Mit Blick auf den Gardasee ließen die Teilnehmer im Ziel bei Eis oder einem Capuccino alle Strapazen der letzten Woche von sich abfallen. In dieser Zeit hatten ihnen täglich nach Zieleinfahrt bis Abends um 21:30 Uhr sieben Physiotherapeuten von Jeantex zur Verfügung gestanden, um die verhärtete Muskulatur „durchzukneten“ und fit für den nächsten Renntag zu machen. 12 italienische Polizisten sowie acht „Marshalls“ auf Motorrädern sperrten bei Bedarf Straßen und sorgten für die Sicherheit auf den Streckenabschnitten. Ein achtköpfiges Ärzteteam behandelte Schürfwunden und kleinere Blessuren und war bei Stürzen schnell zur Stelle, um die Erstversorgung zu übernehmen. Der Rettungswagen begleitete die Fahrer auf allen Etappen. Mit Salben, Schmerz und Magenmitteln von Ratiopharm konnte ein Großteil der benötigten Medikamente abgedeckt werden. Angeführt wurde das Feld jeden Tag von Rennleiter Uli Stanci, der die Spitze im Führungsfahrzeug begleitete und den  Rennverlauf kontrollierte. Aus dem Führungsfahrzeug wurde auch ein satellitengestütztes GPS-Tracking live auf die Internetseite www.tourtransalp.de übertragen, so dass die Daheimgebliebenen die Spitzenfahrer und den Etappenverlauf live im Internet verfolgen konnten. Die Web Cam lieferte jeden Tag Live Bilder im Ziel und informierte so über Wetter und Stimmung vom jeweiligen Etappenort.
Bei Materialproblemen oder gebrochenen Sätteln stand ein komplett ausgestattetes Service-Team von Rose Versand parat, um die Mobilität der Fahrerinnen und Fahrer zu sichern. Zehn Leihbikes stellte Rose zur Verfügung. Insgesamt war das Materiallager mit 75 Bremsbelägen, dutzenden Seilzügen, über Hundert Mäntel und Schläuche und je 40 Neunfach- und Zehnfach-Kassetten sowie Kompaktkurbeln restlos ausverkauft. Für die Verpflegung auf der Strecke sorgte Seeberger mit einem reichhaltigen Angebot an Trockenfrüchten und Squeezy musste sich für die Energiereiche Getränkeversorgung noch Nachschub von Braunschweig nach Bormio/Italien liefern lassen.
Insgesamt waren täglich bis zu 100 Personen mit dem Auf- und Abbau der Start- und Zielbereiche sowie der Fahrercamps in den einzelnen Etappenorten beschäftigt. Logistische Meisterleistungen bestanden zudem im täglichen Abholen und Anliefern des Gepäcks von 1.000 Teilnehmern und nicht zuletzt in deren Verköstigung auf der allabendlich stattfindenden „Riders Night“,
auf der bei Pasta, kalten Getränken und den in Foto und Film festgehaltenen „Bildern des Tages“ der Renntag Revue passierte.
„Ich fühle mich sehr, sehr gut“, resümierte Uli Stanciu in Garda. „Nach 18 Jahren Erfahrung mit Alpenüberquerungen mit dem Rad, hatte diese Jeantex-TOUR-Transalp eine einzigartige Qualität, die mich begeistert. Allen voran hatten wir fantastische Teilnehmer, die mit großer Freude und Begeisterung, eine großartige Leistung erbracht haben. Dazu kommt auf dieser landschaftlich einmaligen Strecke, die eingespielte Organisation und die sehr gute Kooperation mit den Etappenorten. Wir hatten in den sieben Tagen nur drei schwerere Stürze und nur 37 Teilnehmer mussten aufgeben“, freute sich Uli Stanciu. Auch Uwe Geißler, Chefredakteur der Tour - Europas größtem Rennradmagazin, zeigte sich hochzufrieden mit der  Veranstaltung: „Die Stimmung ist klasse und das Niveau der Teilnehmer ist sehr hoch. Mein Kompliment gilt allen Finishern dieser schweren Alpenüberquerung“, lobte Geißler. „Bei der Tour de France ist es Tradition, die letzte Etappe noch einmal richtig zu genießen. Ich hoffe, dass diese Devise auch unsere Teams beherzigten und die Landschaft genossen haben“, wünschte sich Geißler, der auf der letzten Etappe seine Eindrücke vom Führungsfahrzeug aus sammelte.

Den Originaltext und weitere Informationen findet Ihr auf der Internetseite des Veranstalters www.tourtransalp.de

Ergebnisdienst

Herren

 

 

 

 

Platz Startnummer Name

Team

Gesamtzeit Rückstand
1.  

500

Urban/Schwedler

Jeantex Racing Team

26:04

 
 2.  

1

Casassa/Kofler

Südtirol Revel 1

26:10

00:05:59

   3.  

475

Wodynski/Reinfried

picardellics

26:20

00:15:02

 

         
6.

496

Klimek/Häußermann

Merzedes Benz Vaneo Team

.26:46

00:41:11

 

         
196.

???

???

 

60:37

34:32:18

           
 
    Masters  
   
Platz Startnummer Name

Team

Gesamtzeit Rückstand
1.   489

Czvitkovics/Strauß

Nora Mountainbikers Wien 27:14 01:09:25
 2.   400 Reichhardt/Krause Team Uvex 27:30 01:25:34
   3.     Sinzinger /Rindler Lienz/Löffler 27:33 01:28:05

 

         
60. 476 Schweier/Kox Hotel Bierhäusle/breisgaubike 33:56 07:51:50

 

         
178. ???     58:26 32:21:03
 
   

Grand Masters

 
Platz Startnummer

Name

Team

Gesamtzeit Rückstand
1. 3 Pritzel/Bart Lightwight Carbon Sports 28:55 02:20:46
2. 486 Gäßler/Duffner S-Bike Team Schwarzwald 28:29 02:24:04
3. 17 Messmann/Jahnke Quest team 28:39 02:34:58
           
63. ???     56:43 30:38:45
       
     
    Startseite | Transaustria2008 | Transalp 2007 | Transalp 2005 | Transalp 2004 | Transalp 2003